30.01.18Messe Berlin

In zehn Tagen um die Welt

Die Grüne Woche 2018

Zehn Tage lang präsentierte die Internationale Grüne Woche (IGM), eine der weltgrößten Verbrauchermessen, Tradition und Moderne in der Ernährungswirtschaft. Rund 400.000 Gäste nutzen die Chance zur kulinarischen Weltreise in den Messehallen am Berliner Funkturm.

Partnerland der nunmehr 83. Grünen Woche war in diesem Jahr Bulgarien. Insgesamt präsentierten mehr als 1.600 Aussteller aus 66 Ländern den Weltmarkt der Ernährungsindustrie, der Landwirtschaft und des Gartenbaus. Im thematischen Fokus standen in diesem Jahr Themen wie die Digitalisierung und kreative Ideen von Startup-Unternehmen. Außerdem prägten die Qualität und Sicherheit der Nahrungsmittel, die Sicherung der Welternährung, Veränderungen in der Agrarwirtschaft und das Tierwohl die Diskussionen.

Die jungen Wilden

Neu dabei waren mit den sogenannten Food-Startups viele junge Unternehmen der Ernährungswirtschaft, die mit innovativen Geschäftsideen, Kreativität und nachhaltigem Denken die Zukunft der Lebensmittelindustrie prägen wollen. Erstmals gab ihnen der Startup-Day im Rahmen der Grünen Woche Raum, sich und ihre Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren.

Am 24. Januar konnten sich 20 ausgewählte Unternehmen in der Finalrunde in einem fünfminütigen Pitch einer Fachjury vorstellen. Unter den Finalisten waren auch alte Bekannte, die die WVEB im Rahmen eigener Startup-Events oder über den Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) begleitet. Dabei waren leckere Kaffeespezialitäten aus kalt gebrautem Kaffee von Philosoffee, gesunde Backmischungen mit mehr Eiweiß und weniger Kalorien von Fitby Nutrition, proteinreiche Bio-Insektensnacks von Bearprotein und als Highlight für jedes Sommerevent die Eis-Cocktails von Skadi.

Auch wenn es am Ende nicht fürs Siegertreppchen reichte, präsentierten sie sich mit frischen Ideen doch als Trendsetter in der Food-Branche. Zudem gab ihnen die Messe Gelegenheit, sich mit traditionellen Stakeholdern der Branche, Multiplikatoren, Investoren, Projekt- und Vertriebspartnern zu vernetzen.

Highlights aus der Region

In Halle 21 stellten 112 Aussteller aus Berlin und Brandenburg ihre Produkte und Leistungen vor. Von der Spreewaldgurke über das Kirschbier bis hin zur traditionellen Curry-Wurst zeigten die Unternehmen, was die Region kulinarisch zu bieten hat. Insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe war die Grüne Woche eine gute Gelegenheit, ihre Angebote einem breiten Publikum zu präsentieren. Neben den bekannten Regionalprodukten fand sich dabei auch viel Neues in der breiten Testpalette.

Potenzial steckt aber weiterhin in der gemeinsamen Vermarktung der Food-Trends beider Länder. Zeigte sich die räumliche Trennung auch auf der Messe, ließe sich künftig als gemeinsamer Wirtschaftsraum Berlin-Brandenburg sicher noch mehr Schlagkraft erzeugen. Zumal die Berliner Currywurst auch ganz hervorragend zum Brandenburger Kirschbier passt.

Wie sich beide Länder gemeinsam als künftiger FoodTech-Hub etablieren können, ist auch Thema einer Podiumsdiskussion von WVEB, Media.connect und BVDS am 21. März. Alle Infos dazu finden Sie hier.

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