|
In den Räumen der WILD Flavors Berlin GmbH & Co. KG in Spandau hat heute der 3.Treffpunkt Ernährungswirtschaft stattgefunden. Eingeladen hatten die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) und die Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (WVEB). Unter den Gästen waren Repräsentanten der Ernährungswirtschaft, der Lebensmittelindustrie, des Handels, der Politik und der Wissenschaft
Zur Eröffnung sagte Thomas Eller, Geschäftsführer der WILD Flavors Berlin GmbH & Co. KG sowie der WILD Ingredients Nauen GmbH und seit 1. Juni 2006 Vorstandsvorsitzender der WVEB: „Die Ernährungsindustrie zählt mit über 21.000 Beschäftigten und 6 Milliarden Euro Umsatz zu den wichtigsten Industriebranchen in der Region Berlin-Brandenburg. Rund 13% der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe arbeiten in der Ernährungsbranche. Der Anteil der Branche am Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes beträgt gegenwärtig ca. 13%.“
Die WVEB vertritt alle Bereiche dieses Industriezweiges. Von den Brauereien, den Brot- und Backwaren, der Erfrischungsgetränke- und Feinkostindustrie, über Fleischwaren, Kaffeeröstereien, bis hin zur Spirituosenindustrie und den Süßwaren.
Weiter sagte Eller: „Unsere Unternehmen müssen für den internationalen Wettbewerb gerüstet und flexibel sein. Sie dürfen nicht durch regionale Besonderheiten extra belastet werden. Darum tritt die WVEB energisch für geeignete Rahmenbedingungen ein. Die jetzt im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung eines neuen Wassertarifsystems für Berlin ist überfällig und muss darum schnellstmöglich umgesetzt werden. Dagegen halte ich aus Sicht der Ernährungsindustrie die Einführung eines Anschluss- und Benutzerzwangs aus Wettbewerbsgründen für falsch, auch wenn den gegenwärtigen Eigenförderern ein Bestandsschutz zugesichert wird.“
Zum Abschluss des 3.Treffpunkt Ernährungswirtschaft referierte Dr. Marcus Girnau, Geschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebens-mittelkunde, zum Thema „Das neue Verbraucherinformationsgesetz - was kommt auf die Lebensmittelwirtschaft zu?“. |
|