04.01.19Berlin

EU-Japan: Parlament billigt bisher größtes Freihandelsabkommen

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen setzt ein starkes Signal für vertrauensvolle Handelsbeziehungen sowie gegen protektionistische Tendenzen und beweist die Tatkraft der EU bei der Gestaltung internationaler Standards und Handelsregeln.


  • Das Europäische Parlament hat im Dezember 2018 dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und Japan (EU-Japan Economic Partnership Agreement, Fact Sheet, siehe Anlage) und dem strategischen Partnerschaftsabkommen (Strategic Partnership Agreement) zugestimmt.
  • Im Juli 2018 wurde es bereits von den Vertretern der Europäischen Kommission, des Rates der Europäischen Union und der japanischen Regierung auf dem EU-Japan-Gipfel in Tokio unterzeichnet.
  • Damit wird ein offener Handelsraum geschaffen, der mehr als 600 Millionen Menschen umfasst, nahezu ein Drittel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet und auf den fast 40 % des Welthandels entfallen.
  • Mit dem Abkommen wird nicht nur die überwiegende Mehrheit der Zölle abgeschafft, die den EU-Exporteuren jährlich Kosten in Höhe von 1 Mrd. € verursachen, sondern auch eine Reihe seit Langem bestehender regulatorischer Hemmnisse beseitigt.

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