08.11.18Berlin

Hilfe für die Realisierung guter Ideen

Aktuelle Informationen zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und ausgewählten Forschungsprojekten

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm, das insbesondere mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung von Ideen unterstützen will. Ziel ist es, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. So erhalten Mittelstand und Forschungseinrichtungen Zuschüsse für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte), die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Klarer Fokus liegt dabei auf den Bedürfnissen der kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Einzel- oder Kooperationsprojekte

Innerhalb des ZIM können Unternehmen Forschung und Entwicklung als Einzelprojekte oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen durchführen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Sowohl bei Kooperationsprojekten als auch bei Netzwerken unterstützt das ZIM auch internationale Partnerschaften.

ZIM-Netzwerk FunProNet

Das ZIM-Kooperationsnetzwerk „Funktionelle Pflanzenproteine für gesunde Lebensmittel (FunProNet)“ ist ein Zusammenschluss von Pflanzenprotein-Herstellern, Lebensmittelproduzenten und Forschungseinrichtungen mit Kompetenzen auf den Gebieten der Analyse, Funktionalisierung und Applikation von Pflanzenproteinen (u. a. Hochschule Anhalt; Institut für Lebensmitteltechnik, Biotechnologie und Qualitätssicherung e. V.; Pilot Pflanzentechnologie Magdeburg e. V.).

Hauptziele des Netzwerkes sind die Entwicklung von technologischen Lösungen zur Gewinnung pflanzlicher Proteine/Proteinpräparate aus Reststoffen der Öl- und Stärkeproduktion und ihr Einsatz bei der Entwicklung/Herstellung neuer Halbfertig- und Fertigerzeugnisse der Lebensmittelindustrie. Dafür sucht das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) interessierte Lebensmittelhersteller aller Teilbranchen und in allen Bereichen der Anwendung von Pflanzenproteinen in Lebensmittel-Formulierungen. Für weitere Informationen zum Projekt und zu den Kontaktdaten sprechen Sie uns an.

Innovationsansatz VakuFerm

Dieses Projekt fördert die Entwicklung eines Vakuuminfusionsverfahrens für die schnelle und sichere Herstellung neuer milchsäurefermentierter Produkte (VakuFerm). Das Vorhaben hat die Entwicklung eines Verfahrens zum Ziel, das im Vergleich zum heutigen Stand der Wissenschaft und Technik eine schnellere, sicherere und wirtschaftlichere Milchsäurefermentation von Gemüse, Obst und Speisepilzen erlaubt. Das neue Verfahren soll es gestatten, gezielt Einfluss auf die sensorischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften der Produkte zu nehmen.

Dieses Vorhaben soll gemäß der Richtlinie der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des BMWi über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V. (FEI) realisiert werden. Für diese vorwettbewerbliche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung werden Unternehmen gesucht, die das Vorhaben in einem projektbegleitenden Ausschuss begleiten möchten.

Beteiligte Forschungseinrichtungen:

  • Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP)
  • Technische Universität Berlin, Fachgebiet Bioverfahrenstechnik
  • Beuth Hochschule für Technik Berlin, Labor für Lebensmitteltechnologie und -verfahrenstechnik


Einzelheiten zum Förderprogramm, Richtlinien, Formulare und Ansprechpartner finden Sie hier.

Förderprogramm

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