28.03.18Berlin-Brandenburg

UVB-Verbändeumfrage 2018

Viel Optimismus, aber Fachkräftemangel wird zum Hemmschuh

Die Zuversicht in der Wirtschaft ist groß, dass der Aufschwung in der Hauptstadtregion anhält. Das ist das zentrale Ergebnis der neuen UVB-Konjunkturumfrage, an der sich rund 60 Mitgliedsverbände beteiligten. Die Treiber der Entwicklung sind das anhaltende Einwohnerwachstum und der digitale Wandel.

So sind in den vergangenen zehn Jahren rund 340.000 Bürger in die Hauptstadt gezogen, was etwa der Größe Bonns entspricht. Davon profitiert auch Brandenburg. Der Bedarf an Investitionen in Wohnungen, Straßen, Schulen, Kitas und in eine leistungsfähige Infrastruktur steigt weiter an.
 
Auch die Digitalisierung sorgt für zusätzliche Dynamik. Vor allem in der Hauptstadt entstehen neue Technologien und Geschäftsmodelle. Zudem profitieren etablierte Unternehmen aus anderen Branchen vom Ökosystem rund um die Startup-Szene – stärker noch als in anderen Regionen Deutschlands.
 
Entsprechend optimistisch zeigen sich vor allem die Digitalwirtschaft, der Bau, der Handel und das Handwerk in der Hauptstadtregion. Ebenso blicken viele Sparten der Industrie positiv in die Zukunft.
 
Wachstumsbremse Fachkräftemangel
 
Ein Hemmschuh für das Wachstum bleibt jedoch der anhaltende Fachkräftemangel. Die Unternehmen würden gerne mehr Beschäftigung aufbauen, doch auf dem Arbeitsmarkt sind nicht genügend Fachkräfte zu finden. Das ist etwa im Elektro- und im Metallhandwerk der Fall, ebenso im Bereich Sanitär, Heizung und Klima. Bei den Dienstleistungen sind es vor allem das Friseurhandwerk, Hotels und Gaststätten sowie Unternehmen der Personalvermittlung. Aber auch die Bauwirtschaft hat Personalprobleme.
 

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UVB Kompakt 1/2018
UVB Kompakt 1/2018

Ergebnisse der UVB-Verbändeumfrage 2018

Ihr Ansprechpartner zum Thema Konjunktur

Klaus Jeske
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