Mit Künstlicher Intelligenz die Industriewelt verändern
Künstliche Intelligenz hat das Zeug, die Industrie auf ein neues Level zu heben. Mit welchen Prozessen und Innovationen das geschehen kann, zeigt die Online-Konferenz „Prozessdigitalisierung mit KI“ an diesem Dienstag. Veranstalter sind die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), die Technische Universität Berlin und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation.
Bei der Konferenz mit rund 200 Teilnehmern zeigen Entwicklerinnen und Unternehmen Einsatzmöglichkeiten und praktische Anwendungsszenarien für KI-Lösungen – in der Produktion, bei der vorausschauenden Wartung von Maschinen, bei der Qualitätssicherung, für die Auswertung von Datenströmen oder im Verkehr. Dazu gibt es Impulsvorträge und Workshops, bei denen Industrieunternehmen, Wissenschaftler und junge Technologieanbieter zusammenkommen, um sich über Innovationen auszutauschen. Etablierte Unternehmen wie Siemens oder Rolls-Royce zeigen aktuelle KI-Projekte, Start-ups präsentieren ihre Ideen.
„Die Industrie in der Hauptstadtregion hat beste Chancen, beim Thema Künstliche Intelligenz ganz vorne mitzuspielen“, sagt UVB-Geschäftsführer Sven Weickert. „Wir wollen mit der Konferenz die Akteure am Standort noch besser vernetzen und zeigen, wie KI die Produktion schon heute wettbewerbsfähiger machen kann.“ Ein Drittel der deutschen KI-Unternehmen habe seinen Sitz in Berlin oder in Brandenburg, hinzu kämen rund 100 Professorinnen und Professoren mit intensiver Forschungsarbeit.
„KI erfordert eine sehr intensive Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Karin Kricheldorff, Leiterin des Centre für Entrepreneurship an der Technischen Universität Berlin. „Mit der Konferenz wollen wir erreichen, dass die Ergebnisse aus der Forschung den Weg in die Unternehmen finden.“
„KI eröffnet viele Möglichkeiten, braucht aber auch Akzeptanz. Je besser wir verstehen, was die KI verändert, desto eher können wir die wirtschaftlichen Chancen nutzen“, ergänzt Prof. Dr. Thomas Thiessen, Leiter des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Kommunikation.
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